Zweidimensionale Ruddlesden-Popper-Perowskite sind aufgrund ihrer einstellbaren optischen Eigenschaften und ihrer Stabilität unter Umgebungsbedingungen vielversprechende Kandidaten für Anwendungen zur Energiegewinnung. Darüber hinaus sind sie aus Lösung verarbeitbar und mit verschiedenen Drucktechniken für die skalierbare Fertigung geeignet. Allerdings führen solche Methoden aufgrund schlecht kontrollierter Kristallisation häufig zu einer hohen Heterogenität. Wir begegnen diesem Problem durch die Mischung des bekannten zweidimensionalen Perowskits (PEA)₂PbBr₄ mit dem organischen Kleinmolekül C₈-BTBT. Untersuchungen mittels Terahertz-(THz)-Absorption und temperaturabhängiger Photolumineszenz(PL)-Spektroskopie zeigten Veränderungen der photophysikalischen Eigenschaften des Perowskits durch die Zugabe von C₈-BTBT, ohne dessen strukturelle Integrität zu beeinträchtigen. Die Zugabe von Spurenmengen an C₈-BTBT führt zu einer Defektpassivierung sowohl an den Korngrenzen der Perowskitplättchen als auch an den Oberflächen, was sich in erhöhten Trägerlebensdauern und deutlich gesteigerten Photolumineszenz-Quantenausbeuten (PLQY) äußert. Dies verbessert die Empfindlichkeit von Photodetektoren, die 2D-Perowskite als aktive Schicht verwenden. Unsere Studie hebt eine einfache Strategie zur Herstellung hochwertiger 2D-Perowskite mittels großflächiger Verarbeitungstechniken hervor.